Es gibt Momente im Leben, da weiß man nicht mehr wo oben und unten ist. Wann ein Tag anfängt und wann er aufhört. Man läuft nur noch in einem Hamsterrad und hat keine Ahnung, ob man jemals irgendwo ankommt.
Innerlich beschäftigen einen so viele Dinge, man hat Angst vor seinen eigenen Gedanken und es gibt niemanden, der einen da rausholen kann. Die Menschen, die es konnten, sind nicht mehr. Man fragt sich selbst, wie es weitergehen soll und eifert jedem Moment nach, in dem man mal alleine sein kann. Alleine um sich runterzuholen, um seine Gedanken zu ordnen.
Und nach außen sitzt die Fassade perfekt, keiner bemerkt es mit dem allseits schönen Lächeln. Dem jederzeit für alle da sein. Es hat schon immer gut geklappt.
Und so haben wir alle unsere Methoden mit unserem Leben klarzukommen.
Das Einzige was ich momentan weiß - ich brauch dringend Urlaub, ich muss hier dringend raus, ich muss dringend vor meinem momenten Leben flüchten. Ich brauch was anderes. Ein paar Tage nicht ich selbst sein müssen - oder vielleicht genau das Gegenteil? Endlich mal wieder selbst sein müssen.
Montag, 29. Juni 2015
Samstag, 30. Mai 2015
Und wenn das eine Seile reißt, findet man ein neues.
Ich bin immer wieder fasziniert wie sich soziale Kontakte. Vor allem wie sich diese anpassen, wenn man sich selbst verändert.
Wenn man sich selbst bewusst wird, wer einem gut tut und wer eher nicht. Welche Verbindungen sich stärken und welche im Laufe der Zeit sogar komplett aufhören. Auf einmal sind Menschen in meinem Leben so präsent, dass ich irritiert bin und mich erstmal neu ordnen muss. Dass ich sie wieder auf ganz andere Art kennenlerne und innerlich einfach grinsen muss. Grinsen, weil ich es nicht erwartet habe. Grinsen muss, weil es sich so gut anfühlt. Grinsen muss, weil ich mich in meinen alten Verhaltensmustern wiederfinde und mit denen ganz anders umgehe als früher.
Es ist spannend, es ist aufregend und hat trotzdem einen bitteren Beigeschmack.
Einen Beigeschmack, weil andere Kontakte zerbrechen. Man sich fragt "Was ist eigentlich passiert in den letzten zwei Jahren?". Nicht verstehen kann wieso manche Verbindungen überhaupt reißen können, ob sie das überhaupt dürfen.
Und es gibt Momente an denen ich an manche Personen denke und mich frage was macht er/sie gerade? Wie geht es ihm/ihr?
Momente, in denen mir manche Gesprächsthemen so sehr fehlen und ich weiß, dass es mit niemandem auf diese Art und Weise nochmal so sein wird.
Aber es ist okay. Es tut weh. Aber es ist okay.
Wenn man sich selbst bewusst wird, wer einem gut tut und wer eher nicht. Welche Verbindungen sich stärken und welche im Laufe der Zeit sogar komplett aufhören. Auf einmal sind Menschen in meinem Leben so präsent, dass ich irritiert bin und mich erstmal neu ordnen muss. Dass ich sie wieder auf ganz andere Art kennenlerne und innerlich einfach grinsen muss. Grinsen, weil ich es nicht erwartet habe. Grinsen muss, weil es sich so gut anfühlt. Grinsen muss, weil ich mich in meinen alten Verhaltensmustern wiederfinde und mit denen ganz anders umgehe als früher.
Es ist spannend, es ist aufregend und hat trotzdem einen bitteren Beigeschmack.
Einen Beigeschmack, weil andere Kontakte zerbrechen. Man sich fragt "Was ist eigentlich passiert in den letzten zwei Jahren?". Nicht verstehen kann wieso manche Verbindungen überhaupt reißen können, ob sie das überhaupt dürfen.
Und es gibt Momente an denen ich an manche Personen denke und mich frage was macht er/sie gerade? Wie geht es ihm/ihr?
Momente, in denen mir manche Gesprächsthemen so sehr fehlen und ich weiß, dass es mit niemandem auf diese Art und Weise nochmal so sein wird.
Aber es ist okay. Es tut weh. Aber es ist okay.
Montag, 11. Mai 2015
Nein, danke.
Nein, mir geht es nicht gut. Und verdammt nochmal nein ich will nicht darüber reden. Dieses ständige Gefrage "Mit dir stimmt doch was nicht?" Ganz genau, mit mir stimmt was nicht. Und dieses ganze Gerede darüber macht es nicht besser. Und genau weil die Sorge kommt und Menschen da sein wollen, wirds manchmal nur noch schlimmer. Schlimmer weil das schlechte Gewissen dazu kommt, dass man die anderen belastet. Lasst mir doch einfach mal mein Schneckenhaus. Und ja, das Schneckenhaus ist zu klein um es mit jemandem zu teilen.
Ich hasse diese Kreisläufe so. Dieser Mist mit der schlechten Stimmung und die verdammten Probleme mit dem Essen. Das Gefühl von Hilflosigkeit und es einfach nicht schaffen zu können. Ich habe meinen Kämpfergeist ein Stück weit verloren, ich habe aufgegeben, resigniert, ich bin frustriert.
Und dann die Momente wo alles rausplatzt, in denen ich einfach nur weinen möchte. Und es geht dann einfach nicht. Es geht nicht.
Manchmal wünsche ich mir, dass es einfach leicht ist. Ich wünsche mir dieses Leichtigkeit zurück. Mit den ganzen Suchtmitteln war es so viel einfacher, weil es mir die schlechten Gefühle genommen hat. Ich hasse es das aushalten zu 'müssen' und gleichzeitig nicht rückfällig zu werden.
Irgendwann wird es leichter. Ja, irgendwann.
Ich hasse diese Kreisläufe so. Dieser Mist mit der schlechten Stimmung und die verdammten Probleme mit dem Essen. Das Gefühl von Hilflosigkeit und es einfach nicht schaffen zu können. Ich habe meinen Kämpfergeist ein Stück weit verloren, ich habe aufgegeben, resigniert, ich bin frustriert.
Und dann die Momente wo alles rausplatzt, in denen ich einfach nur weinen möchte. Und es geht dann einfach nicht. Es geht nicht.
Manchmal wünsche ich mir, dass es einfach leicht ist. Ich wünsche mir dieses Leichtigkeit zurück. Mit den ganzen Suchtmitteln war es so viel einfacher, weil es mir die schlechten Gefühle genommen hat. Ich hasse es das aushalten zu 'müssen' und gleichzeitig nicht rückfällig zu werden.
Irgendwann wird es leichter. Ja, irgendwann.
Montag, 13. April 2015
Die Welt ist kunterbunt
Wir sollten mehr lachen und weinen, mehr tanzen und hüpfen, uns freuen und auch streiten, uns wieder versöhnen. Wir sollten so viel öfter den Tag genießen. Hier im Moment leben und uns nicht von unseren Gedanken in die Vergangenheit oder Zukunft tragen lassen. Wir sollten unsere Freunde sehen und machen was uns Spaß macht. Normen einfach ignorieren. Wir sollten unsere Träume wahr werden lassen.
Jede Sekunde ist so unglaublich kostbar und so häufig wird es uns erst bewusst, wenn wir die Endlichkeit erleben und anstatt dann etwas besser zu machen, verzweifeln wir daran.
Ich möchte irgendwann zurück blicken und sagen können "Ja, ich habe gelebt. Ja, ich habe dumme Entscheidungen getroffen, aber jede einzelne war es wert."
Ich möchte noch so viel erleben und zwar jetzt und nicht morgen. Ich möchte mich weniger unter Druck setzen und meinen Optimismus völlig ausleben.
So viel wollen wir irgendwann, irgendwie, irgendwo mal machen.
Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass es plötzlich vorbei sein kann.
Jede Sekunde ist so unglaublich kostbar und so häufig wird es uns erst bewusst, wenn wir die Endlichkeit erleben und anstatt dann etwas besser zu machen, verzweifeln wir daran.
Ich möchte irgendwann zurück blicken und sagen können "Ja, ich habe gelebt. Ja, ich habe dumme Entscheidungen getroffen, aber jede einzelne war es wert."
Ich möchte noch so viel erleben und zwar jetzt und nicht morgen. Ich möchte mich weniger unter Druck setzen und meinen Optimismus völlig ausleben.
So viel wollen wir irgendwann, irgendwie, irgendwo mal machen.
Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass es plötzlich vorbei sein kann.
Donnerstag, 19. Februar 2015
Ehrlichkeit.
Letztes Jahr war ich mit einer meiner besten Freundinnen, ihrem Ex-Freund und ihren Eltern auf einem Festival, in der wir in der letzten Nacht ein ziemlich langes und spannendes Gespräch über das Thema Ehrlichkeit hatten. Gespräche wäre vielleicht noch nett ausgedruckt, eigentlich war es eine interessante Diskussion mit sehr vielen verschiedenen Argumenten/Sichtweisen.
Nachdem mich T. am letzten Wochenende darauf angesprochen hat, dass sie darüber nochmal reden möchte, ging in meinem Köpfchen die Gedanken los.
Irgendwie stellte ich dabei fest. dass ich für mich zu keiner Lösung gekommen sind.
Ist es nun wirklich wichtig immer die Wahrheit zu sagen? Und hat man gelogen, wenn man etwas verschweigt, weil es vielleicht nicht relevant ist? Was hat es für Konsequenzen nicht immer die Wahrheit zu sagen? Oder auch der andere Fall - was kommt dabei raus, wenn man die Wahrheit immer sagt?
Ich muss zugeben (und ich vermute das ist bei den meisten Menschen so), dass ich nicht immer ehrlich bin. Wer hat nicht schon mal bei irgendeiner Erzählung was dazu gedichtet? Oder etwas komplett weggelassen, weil es für die Ohren des Zuhörers nicht passend war?
Aber ist das etwas schlimmes? Ich bin der Ansicht nein. Aber wer gibt uns letztendlich das Recht zu entscheiden, was wir jemandem erzählen und was wir lieber verschweigen? Ist es eine Schutzreaktion? Weil wir jemanden nicht verletzten wollen? Oder in einem guten Licht stehen möchten? Ich glaube, dass es ganz verschiedene Gründe gibt.
Ich habe darüber nachgedacht, ob es einfach jeder nach eigenem Gewissen entscheiden sollte, was er sagt - aber kann nicht jeder verschiedenen gut mit seinem Gewissen umgehen?
Allgemein stelle ich immer wieder fest, dass ich ein Mensch bin, der sehr gerne ehrlich ist. Der offen und ehrlich über Erwartungen spricht und oft auch Gefühle anspricht. Aber eben auch nicht immer. Ich erinner mich an einige Situationen, in denen ich das nicht gemacht hatte, weil ich Sorge hatte, was die absolute und schonungslose Wahrheit auslösen würde.
Bin ich dadurch ein schlechter Mensch? Ehrlich gesagt finde ich das nicht. Ich denke auch nicht, dass die Personen, in meinem Umfeld immer ehrlich zu mir sind. Und das ist okay - zumindest meistens.
Aber genau deswegen - weil wir alle so verschiedenen sind - finde ich es umso wichtiger, dass wir unsere Erwartungen und Gefühle offen aussprechen. Vor allem in dem Punkt Erwartungen ist mir persönlich Ehrlichkeit das höchste Gut, denn nur wenn ich von jemandem weiß, was er von mir erwartet oder hofft, kann ich darauf reagieren. Ich kann in niemanden hineinschauen. Vieles kann gedeutet werden, aber wer versichert uns, dass wir etwas richtig deuten? Das kann nur die Person, die wir fragen.
Nachdem mich T. am letzten Wochenende darauf angesprochen hat, dass sie darüber nochmal reden möchte, ging in meinem Köpfchen die Gedanken los.
Irgendwie stellte ich dabei fest. dass ich für mich zu keiner Lösung gekommen sind.
Ist es nun wirklich wichtig immer die Wahrheit zu sagen? Und hat man gelogen, wenn man etwas verschweigt, weil es vielleicht nicht relevant ist? Was hat es für Konsequenzen nicht immer die Wahrheit zu sagen? Oder auch der andere Fall - was kommt dabei raus, wenn man die Wahrheit immer sagt?
Ich muss zugeben (und ich vermute das ist bei den meisten Menschen so), dass ich nicht immer ehrlich bin. Wer hat nicht schon mal bei irgendeiner Erzählung was dazu gedichtet? Oder etwas komplett weggelassen, weil es für die Ohren des Zuhörers nicht passend war?
Aber ist das etwas schlimmes? Ich bin der Ansicht nein. Aber wer gibt uns letztendlich das Recht zu entscheiden, was wir jemandem erzählen und was wir lieber verschweigen? Ist es eine Schutzreaktion? Weil wir jemanden nicht verletzten wollen? Oder in einem guten Licht stehen möchten? Ich glaube, dass es ganz verschiedene Gründe gibt.
Ich habe darüber nachgedacht, ob es einfach jeder nach eigenem Gewissen entscheiden sollte, was er sagt - aber kann nicht jeder verschiedenen gut mit seinem Gewissen umgehen?
Allgemein stelle ich immer wieder fest, dass ich ein Mensch bin, der sehr gerne ehrlich ist. Der offen und ehrlich über Erwartungen spricht und oft auch Gefühle anspricht. Aber eben auch nicht immer. Ich erinner mich an einige Situationen, in denen ich das nicht gemacht hatte, weil ich Sorge hatte, was die absolute und schonungslose Wahrheit auslösen würde.
Bin ich dadurch ein schlechter Mensch? Ehrlich gesagt finde ich das nicht. Ich denke auch nicht, dass die Personen, in meinem Umfeld immer ehrlich zu mir sind. Und das ist okay - zumindest meistens.
Aber genau deswegen - weil wir alle so verschiedenen sind - finde ich es umso wichtiger, dass wir unsere Erwartungen und Gefühle offen aussprechen. Vor allem in dem Punkt Erwartungen ist mir persönlich Ehrlichkeit das höchste Gut, denn nur wenn ich von jemandem weiß, was er von mir erwartet oder hofft, kann ich darauf reagieren. Ich kann in niemanden hineinschauen. Vieles kann gedeutet werden, aber wer versichert uns, dass wir etwas richtig deuten? Das kann nur die Person, die wir fragen.
Mittwoch, 31. Dezember 2014
2014 - mal wieder eine Berg- und Talfahrt
Hallo ihr Lieben!
Da wären wir wieder - es ist mal wieder Jahr vorbei und ich sitze wieder hier und frage mich gerade, was ich von dem Jahr schreiben will. Ich habe gerade den Eintrag vom letzten Jahr gelesen und habe mir gedacht "Wow, wie sich meine Sorgen und Probleme vom letzten Jahr aufgelöst haben". Es hat sich irgendwie doch wieder alles gefügt und es zeigt mir wieder, dass es ja doch immer weitergeht. Aber es sind neue Sorgen dazu gekommen, aber auch neue tolle Erinnerungen, viele verschiedene Erfahrungen. Es sind wieder Tränen geflossen, aber ich habe auch gelacht, ich habe viel gelacht, ich habe mich wieder weiterentwickelt und verändert. Es ist immer im Wandel. Und genau das mag ich.
Ich habe letztendlich jetzt ziemlich viel darüber nachgedacht, was ich in diesen Eintrag schreiben soll und habe beschlossen ich mag gar nichts ausführliches schreiben. Weder über die Ereignisse, die so gewesen sind noch über die Leute, denen ich danken möchte. Ziemlich viele Menschen haben sich dieses Jahr aus meinem Leben verabschiedet und ein paar wenige sind da geblieben. Die, die da sind wissen es. Es sind viele Enttäuschen passiert, aber das gehört nun mal zum Leben dazu. Von ganz anderen Leuten wurde ich positiv überrascht.
Das Einzige, was ich für nächstes Jahr weiß ist folgendes: Ich möchte mindestens genauso viele wundervolle Festivals erleben wie dieses Jahr und gerne noch ein paar dazu addieren, weil sie mir einfach doch immer wieder das Wichtigste sind. Ich möchte mich selber weiterentwickeln & meine neuen Hobbies ausbauen, weil ich mich auf eine ganz andere Art kennengelernt habe. Ich möchte tolle Urlaube erleben, super Zockabende, viele Cachingausflüge, ich möchte lachen, weinen, jubeln, verzweifeln. Ich möchte einfach leben. Mehr leben. Mehr im Hier und Jetzt und weniger in meinen Gedanken. Ich möchte Momente genießen und weniger zerreden. Ich möchte nicht bereuen, weil es jede Minute wert ist. Ich möchte so viel. Und jetzt ist die Zeit, es einfach zu machen. Einfach nur zu machen.
Da wären wir wieder - es ist mal wieder Jahr vorbei und ich sitze wieder hier und frage mich gerade, was ich von dem Jahr schreiben will. Ich habe gerade den Eintrag vom letzten Jahr gelesen und habe mir gedacht "Wow, wie sich meine Sorgen und Probleme vom letzten Jahr aufgelöst haben". Es hat sich irgendwie doch wieder alles gefügt und es zeigt mir wieder, dass es ja doch immer weitergeht. Aber es sind neue Sorgen dazu gekommen, aber auch neue tolle Erinnerungen, viele verschiedene Erfahrungen. Es sind wieder Tränen geflossen, aber ich habe auch gelacht, ich habe viel gelacht, ich habe mich wieder weiterentwickelt und verändert. Es ist immer im Wandel. Und genau das mag ich.
Ich habe letztendlich jetzt ziemlich viel darüber nachgedacht, was ich in diesen Eintrag schreiben soll und habe beschlossen ich mag gar nichts ausführliches schreiben. Weder über die Ereignisse, die so gewesen sind noch über die Leute, denen ich danken möchte. Ziemlich viele Menschen haben sich dieses Jahr aus meinem Leben verabschiedet und ein paar wenige sind da geblieben. Die, die da sind wissen es. Es sind viele Enttäuschen passiert, aber das gehört nun mal zum Leben dazu. Von ganz anderen Leuten wurde ich positiv überrascht.
Das Einzige, was ich für nächstes Jahr weiß ist folgendes: Ich möchte mindestens genauso viele wundervolle Festivals erleben wie dieses Jahr und gerne noch ein paar dazu addieren, weil sie mir einfach doch immer wieder das Wichtigste sind. Ich möchte mich selber weiterentwickeln & meine neuen Hobbies ausbauen, weil ich mich auf eine ganz andere Art kennengelernt habe. Ich möchte tolle Urlaube erleben, super Zockabende, viele Cachingausflüge, ich möchte lachen, weinen, jubeln, verzweifeln. Ich möchte einfach leben. Mehr leben. Mehr im Hier und Jetzt und weniger in meinen Gedanken. Ich möchte Momente genießen und weniger zerreden. Ich möchte nicht bereuen, weil es jede Minute wert ist. Ich möchte so viel. Und jetzt ist die Zeit, es einfach zu machen. Einfach nur zu machen.
Montag, 15. Dezember 2014
Weihnachten...Emotionen...Beziehungschaos.
Ich weiß momentan nicht wo ich stehe, ich weiß nicht wo hin mit meinen vielen Gefühlen. Ich weiß langsam nicht mehr, ob ich enttäuscht, verletzt, wütend, traurig, gequält von Sehnsucht bin. Ich weiß nicht mehr, was ich fühlen soll.
Es ist irgendwie momentan ständig alles im Wandel.
Noch neun Tage bis Weihnachten. So unwirklich. Ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen. Das Arbeitsleben hat mich aus der Weihnachtszeit rausgerissen. Aber ich freue mich so riesig auf das Wochenende in Leipzig. Auf eine Auszeit von alledem, was meinen Kopf beschäftigt.
Mein erstes Weihnachten ohne meine Familie. Ich freu mich tierisch auf die Feiertage mit M., auf das Kuscheln auf dem Sofa, auf den Christbaum, wie er leuchtet, auf das Weihnachtsessen. Auf all das freue ich mich. Aber es ist auch komisch. Mehr als nur komisch. Meine Familie fehlt mir inzwischen doch schon sehr. Vor allem meine Mama. Der Gedanke, dass sie da nächste Woche alle zusammen sitzen. Unser typisches Weihnachtsessen. Das Beisammen sein. Der Hund am Betteln, das etwas vom Tisch fällt. Das Würfeln um die Geschenke. Die Freude. Dieser Weihnachtszauber, den ich so liebe. All das fehlt mir.
Und dann das Thema Geschenke.. manche Leute fragen mich, was ich mir wünsche und wenn ich ernsthaft darüber nachdenke, habe ich keine Wünsche. Nichts materielles. Ich habe alles was ich möchte. Das, was mir wirklich fehlt, das was ich mir wirklich wünsche, ist mir manche Leute ihre Zeit schenken. Ich möchte einfach nur ein Stück ihrer Zeit. Ich möchte ein "Sag mal, wie geht es dir eigentlich?" "Nein, nicht oberflächlich - ich meine wie geht es dir wirklich? So richtig in dir drin?". Das wünsche ich mir. Lange, tiefsinnige Gespräche und Zeit. Die Zeit zu vergessen und sich im Gespräch zu verlieren.
Ich habe niemals gedacht, dass ich so unter einer Trennung mitleiden kann, die mich nur durch den Freundeskreis betrifft. Für zwei Beziehungspartner gleichzeitig sein, ist glaube ich eine der anstrengensten Sachen, die ich seit langem für Menschen, in meinem Leben getan habe. Ich leide mit ihnen, mit beiden von ihnen, kann sie so gut verstehen und trotzdem hoffe ich, dass sie ihren Weg wieder zueinander finden. Es fühlt sich fast so an, als würde damit auch ein wenig von meinem Halt wegbrechen.
Ich bin so dankbar momentan über meine Säulen im Leben. Über die Menschen, die mir Halt geben. Ich weiß nicht, ob ich ohne ein paar von denen nicht schon zusammen gebrochen wäre.
Ich finde es immer wieder faszinierend wie nah man sich trotz so vieler Kilometer zwischeneinander sein kann.
Und ich kann nicht mal annähernd in Worte fassen, wie sehr ich mich freue M. in ungefähr zwei Wochen mal wieder in den Arm schließen zu können und einfach mal richtig drücken zu können.
Wie sehr ich mich auf die Zeit mit T. freue, die wir immer wieder finden, auch wenn es weniger ist, als gehofft. Wie mein Herz einen kleinen Freudesprung gemacht hat, als J. sagte, dass er nach Weihnachten für eine Nacht herkommen möchte nur um mich mal wieder sehen zu können.
Nehmt euch Zeit für die Menschen, die euch wichtig sind. Zeit ist das Einzige, was wir haben. Erinnerungen, das einzige was bleibt.
Es ist irgendwie momentan ständig alles im Wandel.
Noch neun Tage bis Weihnachten. So unwirklich. Ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen. Das Arbeitsleben hat mich aus der Weihnachtszeit rausgerissen. Aber ich freue mich so riesig auf das Wochenende in Leipzig. Auf eine Auszeit von alledem, was meinen Kopf beschäftigt.
Mein erstes Weihnachten ohne meine Familie. Ich freu mich tierisch auf die Feiertage mit M., auf das Kuscheln auf dem Sofa, auf den Christbaum, wie er leuchtet, auf das Weihnachtsessen. Auf all das freue ich mich. Aber es ist auch komisch. Mehr als nur komisch. Meine Familie fehlt mir inzwischen doch schon sehr. Vor allem meine Mama. Der Gedanke, dass sie da nächste Woche alle zusammen sitzen. Unser typisches Weihnachtsessen. Das Beisammen sein. Der Hund am Betteln, das etwas vom Tisch fällt. Das Würfeln um die Geschenke. Die Freude. Dieser Weihnachtszauber, den ich so liebe. All das fehlt mir.
Und dann das Thema Geschenke.. manche Leute fragen mich, was ich mir wünsche und wenn ich ernsthaft darüber nachdenke, habe ich keine Wünsche. Nichts materielles. Ich habe alles was ich möchte. Das, was mir wirklich fehlt, das was ich mir wirklich wünsche, ist mir manche Leute ihre Zeit schenken. Ich möchte einfach nur ein Stück ihrer Zeit. Ich möchte ein "Sag mal, wie geht es dir eigentlich?" "Nein, nicht oberflächlich - ich meine wie geht es dir wirklich? So richtig in dir drin?". Das wünsche ich mir. Lange, tiefsinnige Gespräche und Zeit. Die Zeit zu vergessen und sich im Gespräch zu verlieren.
Ich habe niemals gedacht, dass ich so unter einer Trennung mitleiden kann, die mich nur durch den Freundeskreis betrifft. Für zwei Beziehungspartner gleichzeitig sein, ist glaube ich eine der anstrengensten Sachen, die ich seit langem für Menschen, in meinem Leben getan habe. Ich leide mit ihnen, mit beiden von ihnen, kann sie so gut verstehen und trotzdem hoffe ich, dass sie ihren Weg wieder zueinander finden. Es fühlt sich fast so an, als würde damit auch ein wenig von meinem Halt wegbrechen.
Ich bin so dankbar momentan über meine Säulen im Leben. Über die Menschen, die mir Halt geben. Ich weiß nicht, ob ich ohne ein paar von denen nicht schon zusammen gebrochen wäre.
Ich finde es immer wieder faszinierend wie nah man sich trotz so vieler Kilometer zwischeneinander sein kann.
Und ich kann nicht mal annähernd in Worte fassen, wie sehr ich mich freue M. in ungefähr zwei Wochen mal wieder in den Arm schließen zu können und einfach mal richtig drücken zu können.
Wie sehr ich mich auf die Zeit mit T. freue, die wir immer wieder finden, auch wenn es weniger ist, als gehofft. Wie mein Herz einen kleinen Freudesprung gemacht hat, als J. sagte, dass er nach Weihnachten für eine Nacht herkommen möchte nur um mich mal wieder sehen zu können.
Nehmt euch Zeit für die Menschen, die euch wichtig sind. Zeit ist das Einzige, was wir haben. Erinnerungen, das einzige was bleibt.
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